Erfolgreicher Auftritt des Team Österreich: Vom 23. August bis 1. September 2025 fand in Polen die Europameisterschaft im Rettungsschwimmen statt. Während die Poolbewerbe in Stettin (Szczecin) ausgetragen wurden, gingen die Ocean- und Beachbewerbe an der Ostseeküste in Międzyzdroje (Misdroy) über die Bühne. Das österreichische Nationalteam zeigte dabei eindrucksvoll, dass es im internationalen Vergleich zu den stärksten Nationen aufschließt.
Premiere für die Jugendmannschaft
Besonders erfreulich: Erstmals in der Geschichte nahm Österreich mit einer eigenen Jugendmannschaft an einer Europameisterschaft teil. Die jungen Athlet:innen überzeugten dabei mit starken Leistungen und sorgten für neue österreichische Rekorde sowie eine Bronzemedaille im Leinenwurf. Damit ist ein wichtiger Grundstein für die Zukunft des Rettungssports gelegt.
Starke Leistungen im Pool
Gleich zu Beginn sorgten die Poolbewerbe für Aufsehen: Die österreichischen Jugendstaffeln stellten in den Hindernis- und Puppendisziplinen gleich mehrere neue nationale Rekorde auf. Auch im Leinenwurf glänzte das Team – mit Silber für Kathrin Mark und Lena Wieser bei den Damen sowie Bronze für Alexander Havlicek und Maximilian Doppler in der Jugend. Insgesamt durften sich die Athletinnen und Athleten über sechs neue österreichische Rekorde freuen – ein klares Zeichen für die kontinuierliche Entwicklung des Rettungssports in Österreich.
Finaleinzüge am Strand und im Meer
Nach den Erfolgen im Pool ging es an den Strand, wo die Athlet:innen in Disziplinen wie Rescue Tube Rescue, Oceanman/Oceanwoman, Surf Ski Race und Beachflags antraten. Trotz herausfordernder Bedingungen konnte sich das Team auch hier stark präsentieren. Besonders hervorzuheben sind die Finaleinzüge von Katharina Maier und Kathrin Mark im Oceanwoman sowie von Stefan Wurzer im Oceanman.
Auch die Jugend setzte ein kräftiges Ausrufezeichen: Jana Thaler kämpfte sich im Beachflags-Finale auf einen hervorragenden 5. Platz. Noah Thaler überzeugte im Beach Sprint und erreichte dort Rang 10 – die beste männliche Einzelplatzierung für Österreich im Open-Water-Bereich.
Bilanz einer erfolgreichen Europameisterschaft
Mit zwei Medaillen, sechs neuen österreichischen Rekorden und zahlreichen Finalteilnahmen darf das Team Österreich stolz auf seine Leistungen bei der Europameisterschaft 2025 zurückblicken. Das 20-köpfige Nationalteam setzte sich aus Sportler:innen und Betreuer:innen aus allen Teilen Österreichs zusammen und zeigte, wie stark der Rettungssport im ganzen Land verankert ist.
Neben den sportlichen Erfolgen prägten vor allem Teamgeist, Einsatzbereitschaft und der Wille, bis zum letzten Wettkampftag alles zu geben das Auftreten der Mannschaft. Österreich hat damit eindrucksvoll bewiesen, dass es im Rettungssport auf internationaler Bühne nicht nur mithalten, sondern aktiv mitgestalten kann.




